Atmen für Anfänger*innen

In der Performance „Atmen für Anfänger*innen“ setzt sich die  israelische Künstlerin Joy Bernard mit dem Atmen und dem, was den Atem nimmt, auseinander: Sie tanzt mit den Geistern der Vergangenheit und unternimmt den Versuch, eine Choreographie einer Heilung der transgenerationalen und gegenwärtigen Traumata, die sich in ihren Körper eingeschrieben haben.

In der Projektumsetzung im Juni 2024, in der Herklotzgasse 21, tut sie das gemeinsam mit einem österreichischen Künstler an einem Ort, an dem – zu Zeiten als er als jüdisches Vereinshaus diente – getanzt, gesungen und geschauspielert wurde. Der kreativen Austausch erlaubt den Künstler*innen und dem Publikum, sich als Nachkommen von Opfern und Tätern der Shoah neu anzunähern, um sich der Vergangenheit zu stellen, Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen und befreiter in die Zukunft gehen zu können.

Zusätzlich werden Workshops für Schulen, Jugend- & Sozialeinrichtungen angeboten. Die Workshops eröffnen körperlich-kreative Strategien der Traumabewältigung.

Nähere Informationen: marmota@gmx.at

Performance und Workshops werden unterstützt durch:

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